Start ins neue Jahr mit einem Workshop?

0 Comments 11 min read 207 views

Der Weihnachtsrummel ist vorbei, das große Schlemmen beendet. In den Einkaufsstraßen Europas wird es aber auch heute nochmal voll: Das Umtauschgeschäft läuft in vollem Gange und auch die Tatsache, dass viele Bürger „zwischen den Jahren“ frei haben, verleitet dazu, gemeinsam einkaufen zu gehen. Schön dabei: Die Hektik der letzten Tage vor Weihnachten ist dabei nicht ganz so doll zu spüren, da alle noch ein wenig in Feierstimmung sind. Kein Wunder, Silvester steht ja auch schon wieder vor der Tür.

Die Silvesternacht ist für viele Menschen der Abend, an dem man sich neue Ziele für das neue Jahr setzt. Bekanntermaßen werden viele dieser Ziele bereits wenige Tage später (nämlich zumeist dann, wenn der Berufsalltag wieder beginnt) über Bord geworfen. Doch bis dahin sind es ja ein paar Tage. Oft verzeichnen Fitnessstudios in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr Anmelderekorde. Und auch Seminaranbieter (gilt übrigens auch für Fotoworkshops oder Modelsharings) können in diesen Tagen einen wichtigen Teil des Jahresumsatzes verzeichnen.

Für Fotografie gibt es kein Erfolgsabo

Gerade die Peoplefotografie ist ein wenig vergleichbar mit dem Fitnessstudio. Es reicht nicht, sich vorzunehmen, wieder mehr zu fotografieren. Man muss sich Zeit nehmen, ein Model (oder mehrere) und eine Location aussuchen (das ist ein wenig, wie die passende Kleidung für das Fitnesscenter und anschließend Zeit zum Duschen). Und dann braucht man auch einen konkreten Termin. Je nach Konzept für das Shooting, bedarf es auch noch eines geeigneten Wetters.

Viele begnadete Peoplefotografen kommen daher viel zu wenig zum Fotografieren. Und das fällt besonders an den Feiertagen zum Jahresende eigentlich jedem Fotografen selbst auf. Da hat man Zeit zum Stöbern, blättert vielleicht durch das eine oder andere Fotobuch, welches unter dem Tannenbaum lag, oder scrollt einmal gemütlich auf der Couch durch den Instagram– oder Facebookfeed.

Fotoworkshop als Lösung?

Viele Fotografen scheuen den Aufwand, ein eigenes Fotoshooting zu planen und vorzubereiten. Oder sie haben schlichtweg Scheu, Modelle selbst anzusprechen. Der Ausweg sind Fotoworkshops. Aber sind sie eine Lösung? Dazu sollten wir uns Fotoworkshops einmal genauer anschauen. Den Begriff „Fotoworkshop“ benutzen nämlich viele Anbieter, doch die Inhalte sind sehr verschieden. Das liegt auch an der Zielgruppe für solche Veranstaltungen. Gerade im Bereich der Peoplefotografie ist das Angebot sehr breit und somit lohnt es sich näher hinzuschauen, um wirklich alle Erwartungen zu erfüllen.

Kleingruppenworkshops

Fotoworkshops mit nur vier bis acht Teilnehmern erfreuen sich seit Jahren größter Beliebtheit. Die Kleingruppe hat den Vorteil, dass jeder Teilnehmer viel mitnehmen kann. Vorausgesetzt, die Gruppe ist halbwegs homogen. Doch auch das Workshopkonzept ist ausschlaggebend. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Gruppe, desto intensiver der Workshop für jeden Einzelnen. Auch da gibt es Unteschiede. Denn während die einen „Workshops“ anbieten, die mehr einem Modelsharing gleichen (mehr dazu weiter unten), machen sich andere grosse Mühe, einen tolles Event auf die Beine zu stellen, bei dem die Teilnehmer wirklich etwas lernen können. Bildkritik, gemeinsames (Er)arbeiten am Set und mehr. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen, wenn man einen Workshop wählt. Möchte ich nur mit dem tollen Model an dem Workshop arbeiten, Bilder machen und Gleichgesinnte kennen lernen, oder möchte ich auch noch wirklich etwas lernen und meine Fotografiekenntnisse erweitern.

Grossgruppenworkshops

Grundsätzlich gilt natürlich: Je größer die Gruppe, desto weniger Lerneffekt für den Einzelnen. Das muss aber nicht so sein! Denn die Kernfrage ist hier, wer der Workshopdozent ist und wie der Workshop konzeptioniert ist. Es gibt nicht viele Anbieter, die Fotoworkshops mit mehr als 15 Personen auf den Markt bringen, aber es gibt sie. Und auch sie haben ihre Existenzberechtigung – auch wenn viele Fotografen solche Workshops allein aufgrund der Teilnehmeranzahl erst einmal ablehnen würden. Manchmal bieten nämlich ganz besondere Fotografen solche Workshops an. Es handelt sich also mitunter um Dozenten, an die man sonst gar nicht herankommt. Ihre Tagessätze sind so hoch, dass ein Workshop im kleinen Kreis einfach unbezahlbar für den klassischen Workshopbesucher wäre. (Natürlich nicht alle, aber) Einige dieser Starfotografen wissen nicht nur wie man fotografiert, sondern können auch dank besonderer Fähigkeiten größere Gruppen begeistern und haben dies bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Hier steht die Lehre an sich natürlich im Vordergrund. Das selber Fotografieren bekommt automatisch einen kleineren Stellenwert. Aber das muss nicht schlimm sein.

Zum einen gibt es Teilnehmer, die erst einmal in diese Art der Fotografie hineinschnuppern wollen und ganz dankbar dafür sind, dass sie unter mehreren anderen Teilnehmern nicht besonders auffallen und auch nicht zuviel von sich selbst preisgeben müssen. Und zum anderen gibt es durch die Kombination rhetorischer Fähigkeiten mit modernsten Präsentationstechniken durchaus die Möglichkeit, Detailwissen auch größeren Gruppen erfolgreich zu vermitteln. Auch bei Grossgruppenworkshops gibt es übrigens immer auch einen Teil, in dem jeder einzelne Teilnehmer selbst fotografiert. Aber sicherlich weniger, als bei einem Modelsharing. Das muss aber nicht heißen, dass die Lernkurve deswegen flacher ist. Im Gegenteil! Denn bei manchem Workshop handelt es sich eben nicht um Wissenstransfer, sondern eher um ein Location- bzw. Modelsharing. Der Input für den Einzelnen kann bei Grossgruppenworkshops mitunter immens sein – besonders dann, wenn der Dozent am Ende ein Handout zur Verfügung stellt, mit dessen Hilfe die Teilnehmer das Erlernte privat nochmal nachvollziehen können.

Modelanzahl

Auch die Modelanzahl ist ein Indiz dafür, was einen Teilnehmer in einem Workshop erwartet. Ein Workshop mit zwölf Teilnehmern und drei Models ist im Prinzip gleichzusetzen mit einem Workshop mit nur vier Teilnehmern und einem Model. Doch nicht ganz. Zwei wichtige Unterschiede gibt es dann doch: Bei zwölf Teilnehmern gibt es die Chance, die vier unerfahrensten Fotografen zusammen in eine Gruppe zu stecken und die vier erfahrensten Fotografen auch. So ergibt sich in der Untergruppe ein recht homogenes Feld, bei dem jeder Teilnehmer von anderen Teilnehmern lernen kann. Doch auch der Workshopleiter hat bei zwölf Teilnehmern mehr zu tun, als bei nur vier Teilnehmern. Bei zwölf Teilnehmern besteht zumindest erfahrungsgemäß die Gefahr, dass der Workshopleiter von einer Untergruppe massiv in Beschlag genommen wird. Für die beiden anderen Untergruppen wird so aus einem Workshop schnell ein Modelsharing.

Der eigentliche Workshop

Im engsten Sinne ist ein Workshop eigentlich ein Dreiklang: Ein erfahrener Trainer erklärt, danach setzen die Teilnehmer das Erklärte selbständig, oder mit Unterstützung des Workshopleiters, um und danach gibt es eine Ergebniskritik mit dem Trainer. Im Idealfall sogar mit allen Teilnehmern zusammen anhand von mindestens einem Bild pro Teilnehmer. Wenn das mehrfach durchlaufen wird, lernen die Teilnehmer schon innerhalb eines Tages eine Menge – vor allem dann, wenn sie beim Lichtsetup selbst mit Hand anlegen müssen. Am idealsten ist, wenn man mehrere Runden machen kann, um das gelernte und die Tipps gleich wieder umzusetzen.

Shoot like I do

„Shoot like I do“ ist keine offizielle Workshopbezeichnung, aber beschreibt recht gut, wie einige Fotoworkshops funktionieren: Der Workshopleiter hat insgesamt drei oder vier Lichtsetups vorbereitet. Diese sind statisch und jeder Workshopteilnehmer darf in dem vorgegebenen Licht mit seinem Model arbeiten (aber die Lichtformer nicht verändern). Gerade für Fotografen mit weniger Erfahrung ist dies ideal, weil so sichergestellt ist, dass jeder Teilnehmer mit brauchbaren Ergebnissen nach Hause fahren kann. Der Workshopleiter muss dazu nur verraten, mit welchen Einstellungen er ein solches Setup fotografiert. Nachteil: Alle Teilnehmer gehen mit den gleichen Ergebnissen nach Hause. Das sieht man meist auch an den Ergebnissen, die die Teilnehmer später auf den üblichen Social Media-Kanälen posten. Für die Modelle ist dies übrigens die langweiligste Form eines Workshops. Oder anders ausgedrückt, die leichteste Art Geld zu verdienen, da hier schon mit 5-6 Posen genug Abwechslung geboten wird und das Model auf keinerlei Experimente seitens der Fotografen eingestellt sein muss.

Modelsharing

Sehr verbreitet sind Workshops, die eigentlich den Titel „Modelsharing“ tragen sollten. Hier organisiert der Workshopleiter ein Fotostudio (oder nutzt sein eigenes) und bucht ein Model. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde beginnt das Shooting. Der Workshopleiter stellt verschiedene Lichtformer zur Verfügung und kümmert sich überwiegend um das leibliche Wohl der Teilnehmer und kontrolliert eine halbwegs faire Aufteilung der Shootingzeiten der einzelnen Teilnehmer. Das Lernen vom Workshopleiter selbst steht hierbei extrem im Hintergrund. Gut für erfahrene Fotografen, die den Freiraum zu schätzen wissen und Wert auf (über das Jahr hinweg) wechselnde Modelle und Locations legen. Tendenziell eher etwas für Fotografen, die schon eine gewisse Erfahrung mitbringen. Oft werden diese Workshops auch von denjenigen Fotografen gebucht, die selbst keine Models ansprechen wollen oder selbst nicht die Zeit aufbringen können, sich um eine geeignete Location und die Bildrechte zu kümmern. Ein Konzept, das durchaus Existenzberechtigung hat, aber vielleicht nicht den Titel „Fotoworkshop“ tragen sollte.

Schein-Workshop

Irgendwo zwischen Modelsharing und Workshop ist das Konzept angesiedelt, wenn der Workshopleiter nach der Vorstellungsrunde ein wenig über seine Arbeit und seinen Umgang mit dem Licht berichtet und anbietet, die Arbeiten der Teilnehmer (einzeln) während des Workshops kritisch zu würdigen. Wir nennen das Konzept Schein-Workshop, weil die Lernkurve hier immer noch extrem flach ist. Es gibt zwar Ansatzpunkte zum Lernen, aber ein richtiger Workshop, bei dem jeder dazulernt, ist dies auch noch nicht. Gerade bei dieser Workshop-Form ist häufig zu beobachten, dass einzelne Teilnehmer regelrecht über den Dozenten herfallen (oder ständig ihre eigene Shootingzeit überschreiten wollen), dafür aber der Austausch zwischen den Fotografen recht hoch ist. Oft ist es am Ende mehr ein Modelsharing das als Workshop getarnt ist.

I support you

Ganz selten (aber eigentlich zu selten) gibt es ein Workshopkonzept, das wir hier „I support you“ genannt haben. Am einfachsten funktioniert dieses Konzept im Fotostudio mit Blitzlicht (aber auch on location mit available light ist dies durchaus realisierbar). Einfach beschrieben, funktioniert das Workshopkonzept so: Jeder Teilnehmer sucht sich aus dem Portfolio des Dozenten ein Bild aus und versucht mit Hilfe der anderen Teilnehmer das Bild mit einem Model nachzustellen und selbst zu fotografieren. Das klingt erst einmal danach, dem Dozenten die Arbeit zu ersparen und diese auf die anderen Teilnehmer abzuwälzen. Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil. Durch den kreativen Umgang mit mehreren Lichtquellen, unterschiedlichen Lichtformern und auch Hintergründen und Reflektoren bekommt der Teilnehmer die Möglichkeit, die vielfältigen Möglichkeiten, die ein Fotostudio bietet, selbst zu erlernen und lernt vor allem schnell und viel hinzu. Durch falsche Entscheidungen (falsches Anzahl an Blitzköpfen, falscher Lichtformer oder auch falsche Annahmen hinsichtlich Hintergrund oder Reflektoreinsatz) kommen verschiedene Bildergebnisse zustande, die dem angestrebten Bild nicht entsprechen. Jede kleine Veränderung kann ein Schritt nach vorne sein. Und sowohl der Dozent als auch die anderen Teilnehmer können bei der Umsetzung helfen. Für uns eine der intensivsten Arten, die Studiofotografie zu erlernen.

Mehrtagesworkshop

Leider immer seltener wird das Angebot von Mehrtagesworkshops. Die Konzepte sind dabei auch extrem unterschiedlich. Sie zu bewerten, ist daher schwierig. Vorteil ist jedoch: Gerade wenn die einzelnen Tage unterschiedlich genutzt werden, können sie den größten Nutzentransfer mit sich bringen. Denkbar sind z.B.

  • Tag 1 = Theorie
  • Tag 2 = See how I do it
  • Tag 3 = Do it yourself

oder auch

  • Tag 1 = Vorbereitung und Thema 1
  • Tag 2 = Thema 2
  • Tag 3 = gemeinsame Nachbearbeitung etc.

Empfehlenswert sind sogenannte Masterclasses bzw. Mehrtagesworkshops, bei denen man die Tage nutzen kann, von A – Z tiefer in die Arbeit des Fotografen einzusteigen. Man fotografiert also nicht „nur“ sondern lernt im Idealfall alles über den Ablauf von der Shootingplanung bis hin zum fertigen Bild. Bei solchen Konzepten können die Teilnehmer stark profitieren und vor allem für Fotografen, die bereits etwas Erfahrung haben, können mit Bootcamp-ähnlichen Workshopkonzepten nochmal einen grossen Schritt machen. Gute Konzepte zeichnen sich dadurch aus, dass die Teilnehmer mit mehreren Modellen zusammenarbeiten, die Gruppengröße klein ist und im Idealfall auch wechselnde Locations eingesetzt werden. Oft bietet ein dreitägiger Workshop einen höheren Lerneffekt, als drei Einzeltagesworkshops über mehrere Monate verteilt.

Einzelcoaching

Das Einzelcoaching ist natürlich die Creme de la Creme. Hier kann sich der Workshopleiter exakt auf die Bedürfnisse und Fragen des Teilnehmers einstellen und sogar Model und Location nach Vorstellung des Schülers gestalten. Viele scheuen sich vor den deutlich höheren Kosten, aber anstelle von vier Modelsharings ist ein Einzelcoaching für einen Anfänger sicherlich die lohnenswertere Investition. Auch für schon etwas erfahrene Fotografen, die bereits einige Workshops besucht haben und aus einem neuen Workshop nicht mehr so viel mitnehmen können (die Lernkurve wird immer flacher, je mehr man bereits weiss), ist das Einzelcoaching eine Möglichkeit für den Feinschliff. Gerade beim Einzelcoaching kommt es aber darauf an, dass der Trainer exakt in dem Gebiet Meister seines Fachs ist, wo der Schüler hinzulernen möchte. Grundsätzlich empfiehlt sich bei einem Einzelcoaching immer, ein umfangreiches Vorabgespräch zwischen Schüler und Dozent zu führen, damit der Coachingtag exakt die Erwartungen treffen kann.

Gerade bei dieser Form der Weiterbildung ist es wichtig, dass man einen Coach hat, der sich genau über die Bedürfnisse des Lernenden informiert und vorab genau weiss, was es im konkreten Fall braucht. Daraus ergibt sich für den Trainer natürlich eine Vorbereitungszeit, denn Standard ist hier nicht die Lösung. Auch die geeignete Modelwahl geschieht in Absprache mit dem Teilnehmer. Der zeitliche Aufwand für den Workshopleiter führt natürlich zu einem höheren Preis, auch das Model und eine allfällige Visagistin sind natürlich nicht auf X Teilnehmer aufzuteilen, sondern müssen mit einem Teilnehmer finanziert werden. Im Besten Fall, gibt es auch noch eine kleine – manchmal optionale – Nachbetreuung. Es sollte aber ein rundes Ding sein. Es empfiehlt sich die Kontaktaufnahme, vielleicht auch mal telefonisch, da die Chemie zwischen Coach und Lernenden auch passen sollte und der Trainer so ein besseres Gefühl für den Teilnehmer bekommt.

Mehrtageseinzelcoaching

Meist handelt es sich hier nicht um mehrere Tage hintereinander, sondern um eine Coachingstrecke über mehrere Monate hinweg, bei der die Schüler zwischen den einzelnen Tagescoachings unterschiedliche Aufgabenstellungen selbständig erarbeiten müssen. Gerade das eigenständige Erarbeiten und Umsetzen des theoretisch Erlernten sorgt für eine steile Lernkurve und ist sicherlich die Form, die auf der einen Seite die wenigsten Anfänger wählen, aber die meisten Semiprofis gerne am Anfang ihrer Karriere gewählt hätten (weil sie rückblickend erkennen, dass sie dadurch viel Zeit und Geld hätten sparen können).

Der Workshopleiter

Ob der Dozent männlich oder weiblich ist, spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist, ob der Dozent in der Lage ist, sein Wissen auch an die Teilnehmer so weiterzugeben, dass diese davon profitieren und etwas mit nach Hause nehmen. Es ist bei den Workshopleitern ein bisschen so, wie bei Lehrern in der Schule: Der beste Fotograf hilft nichts, wenn er nicht erklären kann, wie er vorgeht, um seine Kunstwerke zu erschaffen. Als Gedankenstütze: Vergleicht einmal den besten Mathelehrer mit dem schlechtesten Mathelehrer in der eigenen Schullaufbahn. Dazwischen liegen Welten. Und so ist bei Fotoworkshops auch. Unser Tipp daher: Einfach vor der Buchung andere (frühere) Workshopteilnehmer anschreiben und nachfragen, wie denen der Workshop von XY gefallen hat. Was gut war und was ihnen weniger gut gefallen hat.

Grundsätzlich gilt

Jede Zusammenarbeit mit anderen Fotografen (ob Coach, Workshopleiter, anderen Teilnehmern) stellt für Fotografen üblicherweise eine Bereicherung dar. Das Workshop-Rahmenprogramm erleichtert es auch weniger erfahrenen Fotografen, schneller Erfolge zu erzielen, als alleine und möglicherweise überfordert mit einem Model in einem fremdem Fotostudio mit unbekannter Lichtanlage arbeiten zu müssen.

Jedoch

Ab einem gewissen Grad an Können hilft es nichts: Wer selbst hinzulernen möchte und eigene Projekte realisieren möchte, der muss selbst Shootings organisieren, Models auswählen und anschreiben, Locations scouten und vor allem konkrete Konzepte für Shootings entwickeln.

Wie unterschiedlich die Wege sein können und wie spannend es ist, neue Wege zu beschreiten, all das zeigen wir anhand von fünf sehr unterschiedlichen Künstlern in der Ausgabe 02 des SWAN Magazines. Wer diese im Januar mit als erstes auf dem Couchtisch liegen haben möchte, der kann jetzt vorbestellen. In ca. drei Wochen beginnt die Auslieferung!

 

Zitat: Johann Wolfgang von Goethe

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden.

Was denkst Du?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

No Comments Yet.

Previous
ZEISS Photography Award 2019
Start ins neue Jahr mit einem Workshop?