Photoproject

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Manche Geschichten sind so spannend, dass es Fotografen gibt, die bestimmte Menschen über ein längeres Zeitfenster begleiten und immer wieder neue Fotokunstwerke zu dieser Geschichte erst im Kopf entwickeln und dann in der Praxis umsetzen.

Wenn also der Fotograf über einen bestimmten Zeitraum etwas ganz Besonderes fotografisch dokumentiert und dazu „von Anfang bis Ende“ dabei ist, dann sprechen wir von einem Photoproject.

Im Gegensatz zu einer Photostory und einem Portfolio ist ein Photoproject eine viel umfangreichere Arbeit. Da wir davon ausgehen, dass wir nicht in jeder Ausgabe des SWAN Magazines ein Photoproject veröffentlichen können, wollen wir Photoprojects dann einen größeren Raum geben, wenn wir ein wirklich faszinierendes Photoproject identifiziert haben.

Schönheit inmitten von Armut und Leid

Erstes Beispiel in Ausgabe 01

Joachim Bergauer hat in der Ausgabe 01 des SWAN Magazines ein solches Photoproject vorgestellt. In Wort und Bild. Er ist mehrfach ins Senegal geflogen und hat dort ein und das gleiche Lepradorf besucht, um dort die Menschen zu portraitieren. Menschen in Freud und Leid. Und dem SWAN Magazine hat er dazu eine handselektierte Auswahl seiner Bilder zur Verfügung gestellt und über seine Erlebnisse berichtet. Zwischenzeitlich hat Joachim für dieses Photoproject (aus dem sein Buch „Leben im Lepradorf“ entstanden ist) den internatioal anerkannten TIPA-Award als „Künstler des Jahres 2018“ in den ersten Tagen des Januar 2019 erhalten.

Auch als Fotobuch erhältlich: Joachim Bergauers „Leben im Lepradorf“

Beispiele für Photoprojects

Exemplarisch haben wir nachfolgend drei -bisher noch nicht im SWAN Magazine veröffentlichte- Ideen für Photoprojects skizziert. Sie geben einen Eindruck, wie unterschiedlich und spannend zugleich Photoprojects sein können, wenn die Fotokunstwerke mit entsprechenden Hintergrundstories angereichert werden.

Tour de France

Das drittgrösste Sportevent der Welt hat dank Doping einen Imageschaden erlitten. Doch das, was die Athleten auf durchschnittlich 20 Etappen und 3.500 km leisten, bleibt atemberaubend. So atemberaubend, dass wir (die Redaktion des SWAN Magazines) es uns wünschen würden, einmal einen Fotografen zu finden, der die Tour de France anders portraitiert, als je zuvor: Ein Fahrer wird vom Massenstart bis zum finalen Zieleinlauf portraitiert. Mit allem, was dazugehört.

Neubeginn

Ein ausgebrannter Top-Manager hängt seinen Job an den Nagel und beginnt sein Leben neu: Im Kloster. Er lässt hinter sich, was jahrelang zu seinem Alltag gehörte und besinnt sich auf ein ganz neues Leben. Patres helfen ihm dabei, Stärken außerhalb der Management-Welt zu identifizieren und zu fördern. Ein Jahr lang kommt er immer wieder in das gleiche Kloster. Dann beginnt er einen neuen Job. Als Restaurator für alte Jaguars. Sein Kindheitstraum…

Krebs

Die Pest des 21. Jahrhunderts ist der Krebs. Er kommt plötzlich und niemals zum richtigen Moment. Er reisst Familien auseinander und macht Kleinkinder zu Waisen. Der lange Weg von der Erstdiagnose bis zum Tod kann so viele schöne Momente beinhalten. Wenn möglich möchten wir einen Krebspatienten begleiten, der der Nachwelt bewusst eine Botschaft in Text und Bild hinterlassen möchte. Eine Herausforderung für alle Beteiligten. Aber vielleicht auch Motivation zum Leben für andere.

Photoprojects reizen Dich?

Egal welches Projekt Dir selbst vorschwebt. Wenn Du etwas Großes vorhast und eine Veröffentlichung im Social Media Bereich für Dich nicht in Frage kommt, dann ist vielleicht das SWAN Magazine eine spannende Plattform.

Sprich uns an!

Du hast bereits eine Idee für ein konkretes Photoproject, bist Dir aber noch nicht ganz sicher, ob das ins SWAN Magazine passt? Dann sprich uns an. Wir nutzen die Kontaktaufnahme verschiedener Künstler gerne. Oft ergeben sich im Dialog spannende Konzepte, die auch die SWAN Leser begeistern.

Zitat: Muhammad Ali

Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht. Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: Ein Verlangen. Einen Traum. Eine Vision. Champions brauchen außergewöhnliche Ausdauer. Sie müssen stets ein wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille entscheidet. Er muss stärker sein als die Fähigkeiten!

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