Gespannt, wie ein Flitzebogen

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Als Redaktion des SWAN Magazines kennen wir jeden Künstler, jedes Interview und jedes Bild natürlich lange bevor der finale Druck eintrifft. Und doch ist es immer wieder spannend. Es ist ein bißchen wie Weihnachten in Kindertagen…

X-fach haben wir vor der finalen Druckbeauftragung die Texte durchforstet, Fotokunstwerke in der Reihenfolge gewechselt, über die Veranstaltungen am Ende des Heftes gesprochen und auch kleinste Designentscheidungen im Team diskutiert.

Schlepperei direkt nach der Ankunft

Spannung bis zum letzten Moment

Man könnte also meinen, dass die Ausgabe 03 für uns bereits „Schnee von gestern“ sei. Doch weit gefehlt. Selbst wenn wir parallel schon an der Ausgabe 04 arbeiten, ist das Zeitfenster zwischen dem Druckdatenversand und dem Wareneingang ein bißchen so wie früher das verschlossene Wohnzimmer zwei Tage vor Heiligabend… nur dauert es länger…

So war es bei der Ausgabe 01, so war es bei der Ausgabe 02 und so war es auch bis heute… bis die Ausgabe 03 endlich ankam. Doch bevor dann der Moment der Muße kommt, bei dem wir uns ein paar Magazine aus verschiedenen Kartons entnehmen und eine Qualitätsprüfung durchführen, kommt etwas extrem Unangenehmes: Die Spedition fährt vor und liefert die Palette bis an die Bordsteinkante – und verabschiedet sich wieder…

Keine Stunde nach Anlieferung hatte bereits die erste Fuhre das Versandlager verlassen
Keine Stunde nach Anlieferung hatte bereits die erste Fuhre das Versandlager verlassen

Die magische Bordsteinkante

Das klingt einfach und logisch, doch von der Bordsteinkante bis hinter die Haustüre sind es ca. 20 Schritte und vier Stufen. Das ist nicht viel. Aber etwas über eine Tonne Gesamtgewicht… das ist dann doch viel… und die müssen bewegt werden, bevor der nächste Regen kommt. Wegen der höheren Seitenanzahl waren es dieses Mal knapp 80 Kartons. Also eine Menge an Stufen und Schritte…

Doch das ist ja nicht alles

Doch wollen wir mal nicht motzen. Sind die Pakete endlich im Haus, beginnt der Spaß ja erst richtig. Dann müssen nämlich -nach der Qualitätskontrolle- die Pakete für unsere Abonnenten und Einzelausgabenkäufer gepackt werden. Und dann… gehen sie mindestens wieder diese vier Stufen und etwas mehr als 20 Schritte zurück zum Auto… um dann bei der Post nochmal einige Schritte vom Parkplatz zur Postfiliale getragen zu werden.

Und wenn wir dann noch nicht genug geschleppt haben, dann bleibt immer noch die Gelegenheit bestehen, den nicht direkt weiterversandten Restbestand im Keller einzulagern. Das sind dann 13 Stufen und einige Schritte mehr. Also in Summe sicherlich eine sehr einseitige Belastung für den Körper. Aber wir sagen stets, dass solche Tage Grund genug liefern, am Abend nicht mehr ins Fitnessstudio zu müssen… 😉

Freude überwiegt

Doch für heute überwiegt der Stolz. Und die Last ist schnell vergessen. Denn die Ausgabe 03 ist mit 160 Seiten fast ein richtiges Buch geworden. Noch schwerer als die beiden Erstausgaben, folgt sie ansonsten sehr klar dem Konzept und den Designvorgaben. Der Titel ist -wie gewohnt- sehr minimalistisch gehalten und weckt Neugierde für den Inhalt. Und es gibt wieder fünf Künstler, die ausführlich in Wort und Bild vorgestellt werden.

Mit den nachfolgenden Künstlern

konnten wir wieder einen sehr spannenden Mix für das SWAN Magazine zusammenstellen. Jeder Künstler hat seine eigene Geschichte mitgebracht und ein jeder schafft es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Auf unterschiedliche Arten und Weisen. Denn genau so soll es ja auch sein…

Zufrieden

Wenn es uns mit dieser neuesten Ausgabe des SWAN Magazines erneut gelungen ist, unsere Leser und Abonnenten zu begeistern, dann ist dies mehr als Ansporn genug, dieses einmalige Magazin weiter mit so viel Enthusiasmus vorwärts zu bringen.

Und wenn Sie uns zufrieden machen wollen, dann sprechen Sie mit anderen Fotobegeisterten (egal ob Models, Fotografen, Visagisten oder Kunstinteressierten) über das SWAN Magazine und leihen Sie Ihr Exemplar ab und an für ein paar Minuten aus (bevor Sie es zurück in die Vitrine stellen). Denn das SWAN Magazine muss man auch haptisch erleben. Es ist nämlich doch etwas anderes, ein PDF auf dem Rechner anzuschauen, als ein hochwertiges Fotobuch in der Hand zu halten.

Damit Leser und Abonnenten zufrieden sein können, haben wir heute -am Anlieferungstag- alle Vorbestellungen aus Deutschland in den Versand gebracht. Hält die Post ihr Versprechen, dann sollte die Belieferung der ersten Kunden bereits am Gründonnerstag oder Karsamstag stattfinden.

Wie sagte Oliver Fischer zuletzt so schön? „Bilder gehören an die Wand. Oder in die Hand!“

Zitat: Albert Einstein

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.

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