Die neue Ausgabe 24 ist frisch gedruckt! Die ersten Abonnenten haben sie bereits erhalten und die manuelle Konfektion inklusive Versand laufen auf Hochtouren. Täglich kommen neue Pakete an und immer wieder posten unsere Kunden Bilder und erste Reaktionen auf Social Media. Ganz lieben Dank dafür!
Mittlerweile sind auch schon zahlreiche Einzel-Bestellungen eingegangen und die ersten davon sind bereits auf dem Postweg. Auch neue Abonnenten dürfen wir wieder bei uns begrüssen. Herzlich willkommen!



Doch nun zur Ausgabe 24
Um unseren treuen Kunden weiterhin spannende und abwechslungsreiche Interviews präsentieren zu können, hatten wir zuletzt hier und da mit Gastautoren gearbeitet. Ausgabe 23 jedoch war wieder ganz klassisch. In Ausgabe 24 haben wir wieder Stammautoren mit Gastautoren gemischt und haben so eine Ausgabe zusammenstellen können, die es in dieser Form noch nicht gab. Denn erstmals seit 2018 ist eins der fünf Interviews kein Interview, sondern eine Kurzgeschichte über einen wundervollen Künstler. Geschrieben von einem Künstler, den wir in Ausgabe 20 (nahezu ausverkauft – nur noch wenige Exemplare verfügbar) selbst vorgestellt haben: Selim Say. Wir sind gespannt, wie diese besondere Präsentationsform einer besonderen Künstlerin bei unseren Lesern ankommt.
Drei Gastredakteure, fünf Interviews, fünf Künstler, fast 100 Fotokunstwerke
Wie seit Tag 1, wie seit Ausgabe 01, ist auch die neue Ausgabe 24 des SWAN Magazines fokussiert auf das Wesentliche: Peoplefotografie in Schwarzweiss! Dank seiner einzigartigen Haptik, die sich aus der Papierart, der Wahl der Papierstärke von Inhalt und Cover, sowie der Celluphanierung des Umschlages ergibt, ist das SWAN Magazine auch in seiner neuesten Auflage ein Statement. 192 Seiten, 34 cm hoch und 24 cm breit, überspannt das Magazin die Grösse zahlreicher Printpublikationen deutlich. Mit 1.272 Gramm Gewicht übersteigt auch die neue Ausgabe 24 wieder klassische Magazin-Eckdaten deutlich. Und diese werden zugleich immer weniger.
Die Bedeutung künstlicher Intelligenz (KI) nimmt in vielen Fachbereichen weiter zu. Neue Modelle werden immer leistungsfähiger und dringen damit in immer mehr Bereiche der Fotografie vor. Da immer mehr Social Media Posts (auch auf Business Plattformen wie LinkedIn) nunmehr mit Hilfe von KI erstellt werden, haben wir uns beim SWAN Magazine bewusst dagegen entschieden, Gemini, Claude oder ChatGPT damit zu beauftragen, Interviewtexte basierend auf Künstlerwebsites, Videoveröffentlichungen oder Social Media Kanälen zu erstellen. Denn dann wäre in den Interviews zu lesen, was es woanders bereits zu Lesen oder zu Hören gibt.
Stattdessen haben auch für Ausgabe 24 wieder die Interviews live stattgefunden. Mit zwei Menschen am Tisch. Einer als Interview führender Redakteur und einer als interviewter Künstler. Wie immer haben wir pro Künstler rund 40 Fragen oder Thesen vorbereitet, die uns ein Grundgerüst für das Interview boten – jedoch mit dem klaren Ziel, immer dann vom Pfad abzuweichen, wenn sich aus dem Dialog heraus ein spannender Pfad ergibt, den wir bei unserer Recherche nicht finden konnten. So bieten unsere Interviews Inhalte, die es sonst nirgends zu lesen gibt. Neue Facetten, die unsere Künstler und ihre Arbeit in ein anderes Licht rücken und damit viele neue Dimensionen auftun. Nicht selten enden diese Interviews mit Sätzen wie: „Danke für das angenehme Gespräch. Die klassische „Verhörsituation“, die ich aus anderen Interviews kenne, hat sich bei euch nicht eine Minute lang ergeben. Und wir haben Themen besprochen, die ich noch in keinem Interview erwähnt habe – aber auch noch nie danach gefragt wurde.“

Das sind die Künstler: Ausgabe 24

Boris Savelev
Boris ist eigentlich Luft- und Raumfahrtingenieur. Aber seine Passion gilt der Fotografie. In der Ukraine geboren, hat er viele Jahre seines Lebens in Russland verbracht und dort auch fotografiert. Beginnend mit dem Krieg in der Ukraine hat Boris seine Heimatregion verlassen und lebt nun in Spanien im Exil.
Seiner Fotografie hat dieser Umzug neue Dimensionen geschenkt. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit Drucktechnik und strebt nach der bestmöglichen Druckqualität.
Boris war uns in der Redaktion gänzlich unbekannt, als uns Peter Ortmann (Künstler der Ausgabe 08 (leider ausverkauft) anrief und von einem „Zufallstreffer“ in seinem Urlaub berichtete…
Boris möchte jeden Tag dazulernen. Er ist neugierig und wachsam. Seine Bilder nehmen uns mit auf eine Reise. Eine Reise in verschiedene Länder und eine Reise in verschiedene Zeiten. Folge ihm und uns in diesem spannenden Interview. Sehr schnell wirst Du (so wie er) in die Beobachterrolle schlüpfen und Dir selbst Fragen zu seinen fotografischen Kunstwerken zu stellen. Genau das strebt er an: Keinen schnellen Konsum, sondern die intensive Auseinandersetzung mit dem Bild. Er versteht Fotografie nicht als Massenware, sondern als Medium, um Botschaften zu transportieren.
Boris Savelev gewann 2024 den begehrten PhotoEspaña Award. Er besitzt keine eigene Website.
Manfred Jasmund
In den letzten drei Jahren ist uns kein anderer Fotokünstler häufiger von unseren Lesern als „Wunschkünstler“ vorgeschlagen worden, wie Manfred Jasmund.
Seine persönliche Nähe zur Stadt Köln und den lokalen Besonderheiten/Feierlichkeiten dort, hat ihn (und seine Bücher) bekannt gemacht. Doch auch seine Leidenschaft für die Musik führt dazu, dass seine Motive vielen unserer Leser bekannt sind.
Im Interview mit ihm haben wir bewusst hinter die Kulissen geschaut und haben dabei immer wieder versucht, die eine oder andere „neue Story“ aus ihm herauszukitzeln.
Manfred ist kreativ und zugleich Netzwerker. Er nutzt seine (im früheren Beruf erlernten) Gesprächsführungstechniken dazu, immer ein klein wenig mehr zu erreichen. Und so wundert es nicht, dass radiobekannte Musiker bereits bei ihm auf der Terrasse einen lauen Sommerabend geniessen durften. So wie wir zuletzt auch.


Maria Jatzlau
Irgendwie unbeschwert und auffallend echt und mitten aus dem Leben sind die Bilder von Maria Jatzlau. Wer ihr auf Social Media folgt, wird bestätigen können, dass der magische „Scrolldaumen“ immer wieder ins Stocken gerät, wenn ein Motiv von Maria in den eigenen Feed gespült wird.
Ihre Bildsprache ist ehrlich, ja fast intim. Man erkennt auf den ersten Blick, dass sie Teil jeder Szene ist. Und vor allem: Die Kamera schafft keine Distanz zwischen ihr und ihren Hauptmotiven; Menschen, die man in jeder Modelkartei vergeblich sucht und gerade deswegen einzigartig wirken.
Auf Letzteres zahlen auch die teilweise ungewöhnlichen Perspektiven ein, die Maria bewusst wählt. Denn so leicht und „aus dem Leben“, wie manches Motiv wirkt, sind diese Kunstwerke gar nicht: Zumeist basieren sie auf einer konkreten Idee, die Maria im Vorfeld hatte und für die sie oft lange nach den geeigneten Menschen sucht, bis eine Bildidee auch tatsächlich umgesetzt wird.
Maria lebt an der Grenze zu Polen. Knapp über 3.000 Seelen leben in ihrem Heimatort. Grossstadtmotive oder Gebäude aus Glas und Stahl gibt es auf ihren Fotografien nicht. Aber dafür viele Impulse zum Nachdenken.
Johannes Barthelmes
Er hat an der einzigen Hochschule für Klassik und Jazz studiert und liebt es, auf den Vernissagen seiner Ausstellungen selbst die Musik zu machen.
Überhaupt hat ihm die Musik so manche Türe geöffnet, die ihm als Fotograf verschlossen geblieben wäre. Dass ein Mensch, der grundlegend neugierig ist und eine Kamera besitzt, die er beherrscht, ganz tief in fremde Kulturen eintauchen kann, das zeigen die Motive, die uns Johannes zur Verfügung gestellt hat. Sie zeigen die Welt in Schwarzweiss – und doch spürt man, wie bunt und abwechslungsreich dieser Planet und seine Menschen doch sind.
In seinen Reisen distanziert er sich bewusst von „touristischem Knipsen“ und taucht ein in das Leben. Erst wenn er mittendrin ist und Vertrauen aufgebaut hat, holt er seine Kamera hervor. Er dokumentiert das „Ist“ und inszeniert nicht, was er sich ausgedacht hat. Und wenn er keine Kamera zur Hand hat, dann hält er vermutlich sein Saxophon in eben dieser… Nur logisch, dass auch seine Website „bipolar“ ist: Gleich auf der Startseite muss man sich entscheiden: Musik oder Fotografie…


Peter Marifoglou
Bei Andy Warhol und Salvator Dali hat er Vorlesungen besucht, in Thessaloniki ist er geboren, war viele Jahre mit seiner Kamera in Amerika unterwegs und lebt heute zurückgezogen an der griechischen Küste mit Blick auf das Meer.
Seine Motive waren schon auf zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen, doch in der Öffentlichkeit macht er sich rar. Seine Motive bringt er in Bezug zu der Zeit, in der sie entstanden sind. Er arbeitet reduziert und fokussiert.
In den vielen Jahren, die er seit Mitte der 80er Jahre in Düsseldorf verbracht hat, hat er sich lange Zeit mit dem Medium Film beschäftigt. In dieser Zeit arbeitete er genauso fokussiert, wie zuvor mit seiner Kamera. Die Folge: Er hat die Fotografie für einige Jahre an den Nagel gehangen, um dann später wieder vollständig zur Fotografie zurückzukehren.
Peter ist einer dieser Fotografen, die man vermutlich am besten mit dem Satz „Lieber ein bisschen verrückt als ziemlich langweilig“ beschreiben kann. „Wider den tierischen Ernst“ würde man im rheinischen Karneval sagen. Genie und Wahnsinn sind oft näher zusammen, als man glaubt. Er verkörpert Beides und zeigt dies eindrucksvoll im Interview mit Wolfgang Sohn.
Ausgabe 24: Einzeln und im Abo verfügbar
Aktuell versenden wir täglich aus unseren Versandlagern in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Wenn auch Du ein eigenes Exemplar dieser einzigartigen Ausgabe haben möchtest, kannst Du zwei Möglichkeiten nutzen: Die Bestellung einzelner Ausgaben oder Du entscheidest Dich für ein SWAN Magazine Abonnement.

Ab sofort im Shop verfügbar – mit kostenfreiem Versand innerhalb Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Deutschland
Du kennst keinen der fünf Künstler und zögerst deswegen, die aktuelle Ausgabe zu bestellen? Das ist wundervoll! Denn das SWAN Magazine wurde nicht entwickelt, um das, was man schon kennt, ein drittes oder fünftes Mal mit anderen Worten zusammenzufassen. Im Gegenteil: Das SWAN Magazine möchte Dich mitnehmen auf eine Entdeckungsreise. Fünf Künstler, die unterschiedlicher kaum sein könnten, lassen Dich eintauchen in ihre eigene Welt. Sie zeigen ihre Fotokunst und berichten über Geschichten dahinter, die Dir als Impuls dienen. Als Impuls, um Fotokunst mit anderen Augen zu sehen und zugleich als Impuls, um die Motive besser zu verstehen. Wir empfehlen Dir also einen bequemen Stuhl auf der Terrasse, ein erfrischendes Getränk und etwas Zeit, um ein Interview nach dem anderen – gerne auf fünf Tage oder auch fünf Wochen verteilt – zu geniessen. 192 Seiten Fotokunst bieten Dir Inspiration in Bild und Interviewform pur. Genau das gibt es weder in einem Bildband, noch in einem anderen Fotomagazin zu finden. Unser Tipp: Eine leichte Hintergrundmusik…
Viel Freude bei der Erweiterung Deiner SWAN Sammlung und noch viel mehr Freude bei der Lektüre!
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.